Schon die alten Griechen wussten um seine besonderen Kräfte und nutzten ihn vor mehr als 1000 Jahren als Natur-
Heilmittel. Bernstein ist ein versteinertes fossiles Baumharz, von dem mehr als 300 verschiedenen Arten bekannt
sind und das sich vorwiegend in der Kreidezeit und im Tertiär also vor etwa angenommen 80 bis 60 Millionen Jahren
gebildet haben soll. Vorwiegend entstand Bernstein im heutigen Skandinavien und im gesamten Ostseeraum.
Das Urharz soll sich im Laufe von Jahrmillionen unter Sauerstoffausschluss versteinert haben. Dabei erfuhr es eine lang andauernde chemische Veränderung, an der 70 verschiedene, nachgewiesene, Harzsäuren beteiligt waren. Die
heutige Bernstein-Säure ist ein Resultat dieses chemischen Prozesses, der in der Kreidezeit seinen Anfang hatte.
Die Bernstein- bzw. Butan-disäure, eine aliphatische Dicarbonsäure der chemischen Zusammensetzung
HOOC-CH2-CH2-COOH, wird in kristalliner Form aus dem Bernstein trocken destilliert.
Im Bernstein liegt die Kraft des Baumes. Damals waren das südliche Skandinavien und das Gebiet der heutigen
Ostsee von subtropischen Wäldern bedeckt. Hier wuchsen die inzwischen ausgestorbenen Laub- und Nadelbäume, die das Harz für den Bernstein lieferten. Die Urwälder jenes Zeitalters waren extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt. So schützte sich der Baum bei äußeren Verletzungen durch Absonderung großer Harzmengen
Ein natürlicher Wundverschluss mit antiseptischen Kräften.